Ivermectin und N-Acetylcystein (NAC) unterscheiden sich in ihrer Wirkweise gegen Spikeproteine.
Ivermectin wirkt laut aktuellen Untersuchungen vor allem durch Bindung an das SARS-CoV-2-Spike-Protein und kann möglicherweise die Bindung des Spikeproteins an den ACE2-Rezeptor blockieren. Dadurch kann es theoretisch den Eintritt des Virus in Zellen verhindern und auch schädliche Zell-Aggregationen reduzieren. Ivermectin zeigt zudem entzündungshemmende Effekte, die bei der Spikeprotein-bedingten pathologischen Reaktion von Vorteil sein könnten. Allerdings basieren viele dieser Erkenntnisse hauptsächlich auf Labor- und In-vitro-Studien, und eine umfassende klinische Bestätigung fehlt noch.
NAC hingegen wirkt als starkes Antioxidans, das die Produktion von Glutathion fördert, wodurch oxidativer Stress und Entzündungsprozesse reduziert werden. Es kann helfen, die durch Spikeproteine ausgelöste Hyperinflammation entgegenzuwirken und unterstützt die Entgiftung, was bei Post-COVID-Symptomen relevant sein kann. Einige Studien weisen darauf hin, dass NAC auch an die Rezeptorbindungsdomäne des Spikeproteins binden und die Virusaufnahme hemmen könnte.